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ÖVP sorgt sich nur um Privilegienritter |
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| 21.07.2010 |
 | | SPÖ-Vorsitzender Hannes Gschwentner |
Bauland gleich besteuern - unabhängig davon, wer der
Grundstücksbesitzer ist
„Wieder einmal versucht die
ÖVP den ‚alten Schmäh' rund um die Grundsteuer und verbreitet unter den kleinen
HäuslbesitzerInnen Angst und Schrecken", ärgert sich SP-Vorsitzender Hannes Gschwentner in Reaktion auf die
Aussendung von ÖVP-Geschäftsführer Hannes
Rauch.
Mieter, kleine Bauern und der Mittelstand werden bei den
Grundsteuerplänen der SPÖ nicht zur Kasse gebeten, betont der SPÖ-Chef. Auch
die Grundsteuer-Neubewertung betrifft nicht die kleinen Häuslbauer und
Wohnungseigentümer, da es bereits jetzt für diese großzügige Ausnahmeregelungen
gibt.
Tatsache ist, dass in Tirol eine Unmenge an Flächen als Bauland gewidmet ist. Die Tiroler
Baulandbilanz belegt, dass allein im Siedlungsraum zwischen Jenbach und Imst
mit 12,6 Millionen Quadratmetern eine nicht unerhebliche Fläche gewidmeten,
unbebauten Baulandes vorhanden ist. „Dies entspricht 2290 Fußballplätzen",
rechnet Gschwentner vor.
Allerdings zahlen die Bauern - in diesem Lande die Großgrundbesitzer und
Baulandhorter - lediglich die Grundsteuer A für land- und forstwirtschaftliches
Vermögen. Im
Gegenzug dazu müssen normale Haus- und Grundstücksbesitzer die Grundsteuer B für
Grundvermögen berappen - dies entspricht dem 430-fachen der Grundsteuer A.
„Die SPÖ setzt sich dafür ein, dass Grundstückseigentum gerecht
besteuert wird. Wenn ein Grundstück als Bauland gewidmet ist, soll es auch
gleich besteuert werden - egal, wer der Besitzer dieses Grund und Bodens ist",
stellt Gschwentner klar. „Die Sorge der ÖVP gilt nicht den Bürgerinnen und
Bürgern, die über ein Grundstück für den Hausbau verfügen, sondern den
Großgrundbesitzern und Bauern".
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