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Positiver UVP-Bescheid für Gemeinschaftskraftwerk Inn |
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| 12.07.2010 |
 | | Umwelt- und Naturschutzreferent LHStv Hannes Gschwentner |
Mit
heutigem Tag wurde der positive Bescheid über die Umwelt- verträglichkeitsprüfung
des Gemeinschaftskraftwerks Inn (GKI) kundgemacht.
„Mit der Realisierung des Projektes erhält Tirol Energie
in einem Ausmaß von 150 GWh pro Jahr. Darüber hinaus sind in Zeiten der
Wirtschaftskrise Investitionen unbedingt notwendig. Des Weiteren wird durch die
Schwallreduktion die ökologische Situation des Inns in diesem Bereich merklich
verbessert", fasst Umwelt- und Naturschutzreferent LHStv Hannes Gschwentner die Gründe für den positiven Bescheid zusammen.
Das GKI stellt eines der größten Kraftwerksprojekte der letzten zwei Jahrzehnte
dar. „Die Ausmaße dieses Projekts haben ein langes Verfahren erfordert. Es
galt, alle Schutzinteressen zu wahren und gleichzeitig die Wirtschaftlichkeit
nicht zu gefährden", betont Gschwentner. Darüber hinaus mussten auch die
Verfahren zweier Länder - Österreichs und der Schweiz - akkordiert werden.
Das GKI ist ein gemeinschaftliches Projekt der Österreichischen Elektrizitätswirtschafts-AG/Verbund (50%), der
TIWAG-Tiroler Wasserkraft AG (36%) und der Engadiner Kraftwerke AG (14%) und
wird pro Jahr insgesamt 417 GWh an sauberen Strom erzeugen. Dem Österreichischen Verbraucher stehen demnach insgesamt jährlich 360
GWh zur Verfügung.
„Sowohl in Österreich als auch
in Tirol hat sich der Stromverbrauch in den vergangenen 40 Jahren mehr als
verdreifacht. Um diesen Bedarf abzudecken, muss Strom aus dem
Ausland - und hier vor allem von kalorischen und Kernkraftwerken - bezogen
werden. Mit dem GKI wird ein weiterer Schritt hin zur Energieautonomie gemacht.
Die Wasserkraft ist in unserer Region die effektivste und zukunftsweisendste
Energiequelle überhaupt - sie trägt maßgeblich zum Klimaschutz bei und macht
uns weitgehend unabhängig von fossilen Energieträgern", stellt Gschwentner
abschließend klar.
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