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Vorläufiger Ausgabenrahmen der ersten Olympischen Jugend-Winterspiele präsentiert PDF Drucken Weitersenden
02.07.2010
YOG-Geschäftsführer Peter Bayer, Sportreferent LHStv Hannes Gschwentner, Aufsichtsratsvorsitzender Richard Rubatscher und ÖOC-Präsident Karl Stoss. Foto: Innsbruck 2012
YOG-Geschäftsführer Peter Bayer, Sportreferent LHStv Hannes Gschwentner, Aufsichtsratsvorsitzender Richard Rubatscher und ÖOC-Präsident Karl Stoss. Foto: Innsbruck 2012

Nach einer ersten intensiven Evaluierungs- und Verhandlungsphase genehmigte der Aufsichtsrat der Jugendspiele 2012 GmbH am 1. Juli 2010 einen operativen Ausgabenrahmen von 23,7 Millionen Euro.
  
„Diese Summe ist ein vorläufiger Zwischenstand, denn es werden weiter vorliegende Angebote nachverhandelt und wir sind zuversichtlich, noch weitere Einsparungen zu verwirklichen. Wir werden unseren eingeschlagenen Sparkurs halten. Zudem werden wir versuchen, die ambitionierten Sponsoringziele zu erreichen", erklärt Richard Rubatscher, Aufsichtsratsvorsitzender der Jugendspiele 2012 GmbH.

„Mit den Mitteln werden rund 1.660 Athleten und Betreuer fünfzehn Tage lang untergebracht, verpflegt und transportiert. Alle Sportstätten inklusive Betriebskosten werden für Training und Wettkampf bereitgestellt", beschreibt Rubatscher einen Teil des Leistungsumfangs und fügt hinzu, dass „kein Euro mehr ausgegeben wird als wir einnahmenseitig abgesichert haben. Sollten wir die derzeit veranschlagten Einnahmen nicht erreichen, werden wir den Leistungsumfang einschränken müssen. Die Wertschöpfung bleibt jedenfalls weitgehend in Tirol."

Tirol punktet mit Sportkompetenz

„Dieser Ausgabenrahmen ermöglicht authentische, jugendliche Spiele allerdings ohne Luxus und Extravaganz", führt LHStv. Hannes Gschwentner in seiner Funktion als Eigentümervertreter des Landes Tirol aus. „Tirol und Innsbruck werden ihre Olympische Tradition mit diesen Jugendspielen erfolgreich fortsetzen und damals wie heute mit ihren Vorzügen, ihrer Sportkompetenz und ihrer gut ausgebauten Sportinfrastruktur punkten."

Für Athleten und Bevölkerung nachhaltigen Beitrag leisten

Für Karl Stoss, Präsident des Österreichischen Olympischen Comité, haben die Olympischen Jugendspiele in Innsbruck und Seefeld einen besonderen Stellenwert. „Diese Spiele sind eine einzigartige Chance für die Jugend und den Sport auf einer internationalen Bühne Großes zu bewirken", ist Stoss überzeugt.

Peter Bayer
, Geschäftsführer der Olympischen Jugendspiele GmbH, freut sich, dass es gelungen ist, ein solides, finanzierbares und transparentes Budget zu erstellen. „Diesen Rahmen werden wir nun mit hochwertigen Sportbewerben und einem attraktiven Kultur- und Bildungsprogramm einschließlich Eröffnungs- und Schlussfeier für Athleten und die Bevölkerung in Innsbruck und Tirol füllen", so Bayer.

Spekulationen beendet

Mit der Bekanntgabe des Ausgabenrahmens ist die wirtschaftliche Zielsetzung für die Olympischen Jugendspiele vorerst definiert. Nach den Spekulationen im ersten Halbjahr 2010 soll nun in den folgenden Monaten bis zu den Spielen die inhaltliche Auseinandersetzung mit der Organisation der Olympischen Jugendspiele, die Bewerbung und die laufende Kommunikation sowie Information über das Projekt im Vordergrund stehen. Darüber sind sich die Verantwortlichen der Olympischen Jugendspiele einig.

Von der Tradition die Brücke in die Zukunft der Olympischen Bewegung bauen

Im Rahmen der Olympischen Jugendspiele werden 1.058 Athleten aus über 50 Nationen zu 63 Medaillenbewerben in Innsbruck und Seefeld erwartet. Im Vergleich zu den Olympischen Spielen 1976 handelt es sich in etwa um gleich viele Sportler, jedoch doppelt so viele Nationen und Bewerbe.

Einzigartig für Olympische Spiele ist der erstmalige Versuch, Sport mit einem Kultur- und Bildungsprogramm für die Förderung der persönlichen und beruflichen Entwicklung der Athleten zu verknüpfen. Dieses Projekt wird im Sommer bei den Olympischen Jugendspielen in Singapur gestartet und im Jahr 2012 in Innsbruck und Seefeld erstmals im Winter umgesetzt. Mit dem „Olympischen" Innsbruck als Austragungsort wird somit eine Brücke in die Zukunft der Olympischen Bewegung gebaut.
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